Aktuelles

Interview bei primephonic erschienen

Frisch erschienen ist dieses schöne Interview über unsere Debüt – CD mit unserer Pianistin Patricia –
viel Freude beim Lesen!
http://www.primephonic.com/news-interview-pianist-patricia-hase

Rezension Sikorski

Ein herzliches DANKESCHÖN an Sikorski für diese warmherzigen Worte zu unserer Debüt CD mit Ustwolskajas „Konzert f. Klavier, Pauken und Streichorchester“ :
http://www.sikorski.de/10896/de/galina_ustwolskajas_fruehwerk_konzert_fuer_klavier_streichorchester_und_pauken_eingespielt.html

CD – Produktion

Es ist soweit – unsere Debüt – CD mit der Ersteinspielung des 2. Klavierkonzertes von Ludwig van Beethoven in der Fassung für Streichorchester von V. Lachner und dem grandiosen „Konzert f. Klavier, Pauken und Streichorchester“ von Galina Ustwolskaja ist da! Diese beiden besonderen Werke, die wir bei der K&K – Verlagsanstalt im Rahmen eines Live – Mitschnitts eingespielt haben, ist ab sofort erhältlich!

Wir freuen uns über viele neugierige Musikliebhaber, die Freude am Entdecken haben und unsere Einspielung hören!

HIER können Sie die CD erwerben

Den aktuellen Trailer zur CD gibt’s HIER.

Über uns

Die Mitglieder des Ensembles

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Patricia Hase

Pianistin
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Peter Leipold

Dirigent
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Friederike Jahn

Konzertmeisterin
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Rebekka Gebert

Geigerin
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Veronika Gerber

Geigerin
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Emilia Grotjahn

Geigerin
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Friederike Schindler

Geigerin
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Inara
Waiss

Geigerin
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Florian Giering

Geiger
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Alina
Riegel

Geigerin
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Erika
Lunz

Geigerin
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Saskia Becker-Foß

Geigerin
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Peter-Lukas Gebert

Bratscher
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Julia Yeon-Joo Oh

Bratsche
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Raphael Tietz

Bratscher
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Jaromir Kostka

Cellist
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Benjamin Weis

Cellist
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Inka
Jans

Cellistin
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Lukas Rudolph

Kontrabass
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Jonas Krause

Pauker

Ensemble Galina – die Suche nach dem Einklang

 

Das Ensemble Galina gründete sich im Herbst 2014 aus dem Wunsch heraus, in freundschaftlich verbundener Atmosphäre auf höchstem Niveau zu musizieren. Dabei ist es dem Ensemble ein Anliegen Innovation mit Tradition zu verbinden und mit besonderen Programmen sowie einer einnehmenden Anmoderation der Werke die Musik den Menschen nahe zu bringen. Das junge Kammerorchester setzt sich dabei aus rund 20 jungen, professionellen Musikern aus ganz Deutschland zusammen.

Mit ihrer Pianistin & Moderatorin Patricia Hase und dem Dirigenten Peter Leipold macht sich das Ensemble zur Aufgabe, im eigentlichen Sinne des Wortes Concertare, die Suche nach dem Einklang in Zwiesprache zwischen Solistin und Orchester, Komponisten und Musikern auf besondere Weise erlebbar zu machen.

Als Namensgeberin agiert für uns die russische Komponistin Galina Ustwolskaja (1919 – 2006), deren „Konzert für Klavier, Streichorchester und Pauken“ den Grundstein in der Gründung des Ensembles bildet. Ustwolskaja, die als Komponistin unter dem Sowjetregime einen kulturellen Überlebenskampf führen musste, berührte uns Musiker nicht nur mit ihrer einzigartigen Biografie, sondern vor allem in Ihrer unfassbar emotionalen Nahbarkeit, Aufrichtigkeit und Tiefe. Die Dringlichkeit in ihrer musikalisch existenziellen Aussage wurde uns zur ganz besonderen Motivation.

Dieses Erlebbarmachen von unverfälschter Emotionalität, sowie die Suche nach spannenden, zeitgemäßen Ausdrucksformen ist Ziel und Anliegen des Ensembles. Mit einer neue Herangehensweise, die durch den gemeinschaftlichen Dialog und musikalischen Diskurs geprägt ist, versucht das Ensemble Galina so seinen Anteil zur Bewahrung großen Kulturguts in unserer Gegenwart zu leisten. Die im Sommer 2016 bei der KuK Verlagsanstalt erschiene Debüt – CD des Ensembles brachte internationale Aufmerksamkeit und wurde u.a. von der Süddeutschen Zeitung als „eine Entdeckung“ geadelt.

 

von Peter – Lukas Gebert

Galina Ustwolskaja

„Nicht Sie stehen unter meinem Einfluss, sondern ich unter Ihrem“.

Dieses populär gewordene Zitat ihres Lehrers Dmitri Schostakowitsch wird wohl immer an erster Stelle in Verbindung mit seiner Schülerin Galina Ustwolskaja gebracht werden. Ebenso auch das Verhältnis „Lehrer – Schülerin“, ungeachtet dessen, dass sich Ustwolskaya bis zu ihrem Tod eben von diesem Verhältnis zu Schostakowitsch heftig zu distanzieren versuchte. Dies scheint ein offensichtliches Zeichen der Aufrichtigkeit, dem Streben nach Unvoreingenommenheit und Ungebändigtheit, der Komponistin. Diese Adjektive umschreiben auch sicher am besten ihr nur wenige Werke umfassendes Euvre, welches sichscheinbar  in keine Stilrichtung anpassen ließ.

Die Biografie, sowie ihre Person hielt Galina Iwanowna Ustwolskaya Zeit Ihres Lebens im Verborgenen. Nur wenige Eckdaten der 1919 im heutigen St. Petersburg geborenen Komponistin sind uns heute bekannt. Sie studierte von 1937 bis 1939 an der Musikfachschule in Leningrad und bis 1947 am Rimsky-Korsakow- Konservatorium. Hier erhielt sie anschließend eine Aspirantur und leitete eine Kompositionsklasse an der Fachschule. Obwohl sie ihre Heimatstadt bis zu Ihrem Tode im Jahr 2006 kaum verließ, blieb sie auch in dem St. Petersburger Musikleben sowohl unter dem Sowjetregime als auch in der postsowjetischen Zeit eine rätselhafte Erscheinung, unangetastet aller politischen oder ästhetischen Strömungen. Dabei war das Leben als Außenseiterin durchaus freiwillig gewählt. Ustwolskaya duldete keine oberflächliche Einmischung – so schreibt die Musikwissenschaftlerin Olga Gladkowa – aus dem Wunsch heraus, die eigene Individualität, ihre Fassung und ihren Willen zu bewahren. So nahm sie auch niemals einen Kompositionsauftrag an, im Gegenteil verweigerte sie sogar teilweise die Interpretation ihrer Werke, wenn sie der Komponistin nicht „echt“ erschien. So blieb ihre Musik zunächst unter einem kleinen Kreis an Kennern und Fördernden, wie zum Beispiel dem Cellisten Mstislaw Rostropowitsch, dem Komponisten Witold Lutoslawsky, dem Dirigenten Reinbert de Leeuw und eben ihrem Lehrer Dmitri Schostakowitsch, mit dessen Worten ich diese Biografie abschließen möchte:

„Ich glaube daran, dass die Musik von Galina Ustwolskaya weltweite Anerkennung finden wird bei allen, die der Wahrhaftigkeit in der Musik entscheidende Bedeutung beimessen.“

(D. Schostakwitsch)

von Peter Leipold

Medien / Presse

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Pressestimmen

Leise laute Galina

Von Charlotte Schrimpff - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Es ist kompliziert. Das immerhin steht fest. Der Rest ist Spekulation – vor allem, was die Beziehung von Galina Iwanowna Ustwolskaja zu Dimitri Schostakowitsch betrifft. 1937 nimmt die damals 18 – Jährige in St. Petersburg ihr Kompositionsstudium beim 13 Jahre älteren Schostakowitsch auf; zehn Jahre würde es dauern. Schostakowitsch schätzt sie, lobt, prophezeit ihr eine goldene Zukunft. Sie hat später fast nur Häme für den einstigen Mentor übrig, will ihre Musik auf keinen Fall mit seiner in Verbindung bringen.

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Die Mitglieder des nach Ustwolskaja benannten Galina Ensemble haben ihre ganz eigene Theorie für diese Inkongruenz: Sie vermuten eine unglückliche Liebesgeschichte – auch, wenn sich die freilich nicht belegen lässt. Ustwolskajas Konzert für Klavier, Pauken und Streichorchester von 1946, das die Studenten am vergangenen Freitagabend im Richard Jakoby Saal der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover spielen, spricht jedenfalls Bände: Regelrecht hermetisch ist das Unisono, mit dem gerade einmal 14 Streicher die ersten Takte des Klaviers aufgreifen. Etwaige Zweifel an der Grundsätzlichkeit, die im Folgenden zu verhandeln ist, werden im Keim erstickt. Zu ernst ist diese Musik, zu ernst meinen es die Musiker unter der Leitung von Leitung Peter Leipold mit ihr. Das gern im Zusammenhang mit Ustwolskaja kolportierte Bild des „schwarzen, alles verschlingenden Lochs“ - hier kommt es einem in den Sinn. Und noch etwas: Schostakowitsch. Die sirrenden Geigen, monolithischen Klangblöcke, die Art und Weise, wie „Melodie“ gestaltet wird – das alles erinnert an nichts als die Klangsprache dieses großen Russen, ob es Ustwolskaja nun passt oder nicht.

Die Art und Weise, wie sich das kaum ein halbes Jahr junge studentische Ensemble ihrer leises lauten Musik annimmt, lässt allerdings hoffen, dass wenigstens Schostakowitsch mit seiner Prophezeiung recht behält und das zwar schmale, aber umso vehementer Werk der 2006 Verstorbenen endlich die Aufmerksamkeit erfährt, die es verdient.

Von der Überzeugtheit und dem Gespür der Musiker um Leipold profitiert vor der Pause auch Ludwig van Beethovens B – Dur Klavierkonzert. In seine Sätze zerlegt gereicht es Klassikradios zu oft als harmloses Füllmaterial; unter den Händen der 25 – jährigen Masterstudentin Patricia Hase hingegen klingt es real, luzide – und hochgradig spannend. Sie spielt mit Läufen, lässt Bässe brodeln, widmet sich einem Triller im Adagio mit fast ungläubigem Erstaunen. Das Orchester flankiert intelligent, wendig, hervorragend dynamisch. Auch, wenn die Ehrfurcht, mit der Hase in ihrer Werkeinführung vor Beethovens Konzerten spricht, ihre Berechtigung hat: das dritte, vierte und fünfte hätte man sich Freitag locker auch noch angehört, und das erste auch.
Jubel im fast vollen Saal.
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Erfurter Dirigent huldigt russischer Komponistin

Ursula Mielke, Thüringer Allgemeine 10. 06. 2016

(...) Die Einspielung des klassischen Klavierkonzertes besticht durch hochwertiges Musizieren, verbunden mit sensiblem Ausreizen der Klangfarben und thematischen Modulationen, wodurch der Hörende sich in höhere Sphären getragen fühlt. Nachdem sich gerade im Mittelsatz ein wundervoller Friede über die Welt ergießt, wirkt die quirlige Lebendigkeit des finalen Rondos wie ein Erwachen aus schönen Tagträumen.

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Dazu stellt Galina Ustwolskajas Konzert ein Kontrastprogramm dar. (...) Das Konzert eröffnet eine rhythmische akzentuierte Akkord-Linie, aus der das Soloinstrument expolsiv hervorbricht. Aus diesem Material speist sich das kaleidoskopische Werk, dessen Dissonanzen zum Licht streben, dessen wespennestartige Tremolos oft einmünden in schüchtern, suchende Einzeltöne, durch die ein Akkord-Riese stapft. Der gesamten Entwicklung haftet etwas Amorph-Schwebendes, Bitter-Süßes an. Artikel reduzieren

Süddeutsche Zeitung 14. 06. 2016

Wolfgang Schreiber, Feuilleton

``Eine Kombination von Natürlichkeit und Mut - den Mut ihren eigenen Weg zu gehen``, nannte der Finne Matti Raekallio zu Recht seine in Hannover ausgebildete Schülerin, die 1989 geborene Pianistin Patricia Hase. Couragiert gründete diese vor zwei Jahren mit dem jungen Dirigenten Peter Leipold das Streicherensemble Galina.

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Mit dem sie, entschieden im Zugriff und mit leuchtendem Klavierton, die 1881 von Vinzenz Lachner pffifig reduzierte Streicherfassung von Beethovens zweitem Klavierkonzert spielt. Es ist eine gute Programmidee damit das frühe Konzert für Klavier, Streichorchester und Pauken von Galina Ustwolskaja, der Schülerin Schostakowitschs, zu kombinieren. Aufgewühlte Musik obsessiven Grauens, versetzt mit zart jenseitigen Visionen. Eine Entdeckung.Artikel reduzieren

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Angaben nach § 5 TMG:

Patricia Hase
Gronaublick 1
36391 Sinntal

Kontakt:

e-Mail: info@ensemble-galina.com

Inhaltlich verantwortlich nach § 55 Abs. 2 RStV:

Patricia Hase
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Bildnachweis:

Martin Riedmiller
Jürgen Wahnschaffe
Benjamin Diedrich
Josef – Stefan Kindler
Marc Theis

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